Wir danken Euch für 2025 !
Wir haben in diesem Jahr zeitig begonnen, viel gearbeitet, gefeiert, mit tausenden Tomatenstullen und wunderschönem Ambiente viele, viele Besucher glücklich gemacht, wir haben getüftelt, diskutiert und Musik gemacht, Freundschaften geschlossen und haben im Dezember punktgenau unser Ziel erreicht und die neue Wetterfahne aufgesetzt. Viel mehr kann man nicht erreichen – für all das danken wir Euch, denn ohne euer Engagement und große Unterstützung wäre das alles nicht möglich gewesen!
Das neue Jahr hält wieder spannende Herausforderungen für uns bereit. Ideen und Pläne gibt es bereits viele. Wir freuen uns, es mit euch anzugehen mit Vertrauen, Elan und Zuversicht! Wir wünschen euch einen friedvollen, entspannten Jahresabschluss. Bleibt fit und dem Winzerberg verbunden!
Monika und Roland
Winzerberg e. V.
Stille Helden
Wir möchten immer wieder engagierte Mitstreiter vorstellen, die still und leise Woche für Woche ihre ehrenamtliche Arbeit machen. Diese Arbeit ist für einen funktionierenden Verein extrem wichtig.
Einer von Ihnen ist Steffen Schildberg. Eigentlich arbeitet er bei SAP, hat sich aber schon seit Jahren in die Geheimnisse des Pflanzenschutzes auf dem Berg eingearbeitet.
Da wir alte Rebsorten anbauen, die anfälliger für Krankheiten sind, stellt der Pflanzenschutz eine besondere Herausforderung dar. Der historische Anbau hinter Glas macht das Arbeiten auch nicht gerade einfacher. Viele Jahre hat sich Steffen klaglos mit einer schweren Spritze auf dem Rücken verlässlich von Terrasse zu Terrasse gemüht. Danke für diese Megaarbeit!
Ab dem kommenden Jahr wird es nun leichter. Eine kleine Weinbergsraupe konnte angeschafft werden, die nicht nur Steffen die Arbeit auf den Terrassen und im Obstgarten erleichtern wird.
Auch eine schöne Geschichte ist die von unserem Wilfried Naber. Mit steigenden Besucherzahlen zur Bacchustunde wurde ein Problem mit den schweren Eisengittertüren vor dem Wein immer größer.
Es bestand die Gefahr das sich unsere Gäste an den Türen verletzen, wenn sie dagegen stoßen und die Türen zufallen. Wir brauchten eine Lösung. Denkmalverträglich und einfach zu handhaben sollte sie sein.
Wir entwarfen mehrere Varianten, aber keine davon war richtig gut. Als erfahrener Metallbauer hatte Wilfried einen genialen aber arbeitsintensiven Vorschlag. Es sollten ganz einfache Splinte in die sehr dünnen Feststeller gebohrt werden. Dann zeigte sich der Wert einer handwerklichen Ausbildung. Über Wochen bohrten sie zusammen mit anderen Ehrenamtlern Loch für Loch in die filigrane Konstruktion und setzten die Splinte. Mit wenig Geld aber viel Engagement war das Problem perfekt gelöst – Wir danken Euch !!
Blitzeinsatz auf dem Weihnachtsmarkt an der Peter Paul Kirche
Fast über Nacht bekamen wir, durch einen Hinweis vom Geschätsnetzwerk den Tip, das ein Verkaufswagen auf dem Weihnachtsmarkt frei ist.
In kürzester Zeit fanden sich fitte Freiwillige und übernahmen in Schichten den Einsatz – Respekt und Danke – manchmal muß man einfach handeln !
Jahresabschluß mit Vielen
Jedes Jahr Ende November treffen wir uns mit unseren Ehrenamtlern, Weinstockpaten und Unterstützern zum Jahresabschluss auf dem Berg. In diesem Jahr hatten wir auch den stellvertretenden Generaldirektor der SPSG, Herrn Schlegel, zu Besuch. Als Höhepunkt hatten wir uns etwas Schönes ausgedacht. Alle unsere Mitstreiter sollten auf einer schönen Winzerhausgrafik unterschreiben, die dann später in die Wetterfahne des frisch restaurierten Winzerhauses eingebaut wird.
Nach den Unterschriften wird die Kapsel von einem der wichtigsten Handwerker am Berg, Matthias Sandkamp, an den ältesten Ehrenamtler, Günter Stockmann, übergeben. Dieser reicht dann dem jüngsten Mitstreiter, Mio, die Kapsel und schickt ihn über eine Menschenkette zum Turm des Winzerhauses. Dort wird die Kapsel, versehen mit über 200 Unterschriften, eingebaut und so für die nächsten Generationen sichtbar gemacht. Es war ein beeindruckendes Erlebnis.
Wir legten Rechenschaft über das in diesem Jahr Erreichte ab und freuen uns sehr, dass uns vieles gelungen ist.
Möglich war das nur, weil viele von uns mehr machten, als sie mussten – an vielen, vielen Stellen im Verein.
Dafür danken wir euch.