Die Arbeitsgruppen starten am Berg
Die Sonne steigt höher, und für uns beginnen die Arbeiten für die neue Saison. Alle Gruppen organisieren sich und beginnen zu pflanzen, zu reparieren und zu putzen.
Aber auch der neue Bauabschnitt des westlichen Winzerbergs wird bearbeitet.
Immer noch entrümpeln wir die Rückstände von 50 Jahren Kleingartennutzung.
Wir suchen aber auch nach alten Wegen und Fundamenten und sind uns sicher, dass wir sie finden.
Schwierige Abstimmungsrunden
Der Winzerberg befindet sich im Potsdamer Weltkulturerbe. Deshalb stimmen wir alle Maßnahmen fachlich mit verschiedenen Entscheidungsträgern ab.
Die Aufgabe besteht darin, die bauzeitlichen Strukturen und Ansichten mit den heutigen Nutzungsanforderungen in Einklang zu bringen – und das auch noch finanziell machbar.
Wir danken den Experten der Stiftung, des Brandenburgischen Landesamtes und des Bauamtes Potsdam für das lösungsorientierte, pragmatische Handeln und Entscheiden!
Zurzeit versuchen wir, eine Lösung für die Befahrbarkeit der wiedergefundenen wassergebundenen Wegedecke zum Winzerhaus zu finden.
Exzellente Führungen vom Experten der SPSG
Als kleines Dankeschön der Stiftung an unsere Mitglieder führte der amtierende Baudenkmalpfleger Klaus Dorst mehrfach über den Berg.
Wir alle bewunderten sein geschichtliches Fachwissen über die Architektur, die Könige und deren Zusammenhänge.
Diese Kenntnisse müsste man in einem kleinen Buch zusammenfassen und der Nachwelt erhalten …
Danke, Herr Dorst, für diese neuen Einblicke!
Besuch Landeskonservator
Nicht nur in der Denkmalpflege, aber dort besonders, leben wir vom fachlichen Austausch.
Deshalb sind wir über jeden Hinweis, der uns weiterbringt, dankbar.
So kamen wir mit Thomas Drachenberg, dem Landeskonservator, und seinen Fachkollegen ins Gespräch.
Kräuterwanderung am Berg
Wir versuchen immer wieder, die vereinseigenen Fähigkeiten unserer Mitglieder zum Wohle aller zu nutzen.
Diesmal lud Monika Lange zum Sammeln, Kochen und Essen von Wildkräutern auf dem Berg ein – gut zu wissen für schlechte Zeiten …
Rebkranzflechten mit Christine Herling
Schon eine gute Tradition am Berg: Das Flechten von Kränzen aus dem Abfall vom Rebschnitt
Für das kommende Jahr haben wir schon Pläne mal etwas anderes gemeinsam zu flechten
Danke Christine!
"Rebläuse brechen aus"
Keine Angst, bei uns herrscht weder die Reblausplage, noch sperren wir jemanden ein. “ Reblaus ist die interne Bezeichnung für die fleißigen Helfer auf dem Berg, die sich um den Wein kümmern.
Nach dem Schnitt kommt zur richtigen Erziehung der Reben das Ausbrechen der jungen Triebe. Auch hier stand uns Mertin Aurich wieder zur Seite – Herzlichen Dank!