Mai 2026

Auf der Suche nach alter Schönheit

Aus alten Plänen wissen wir, dass der Weg zum Winzerhaus zwischen den Platanen von Tierskulpturen auf Natursteinsockeln geschmückt war. Im Moment suchen wir nach bauzeitlichen Fragmenten der Natursteinsockel und den Strukturen, der Anordnung dazu. Dabei freuen wir uns über jeden Stein, den wir ordentlich vermessen und katalogisieren können. Diese Befunde werden die Basis für eine Neu-Gestaltung liefern.

Finetuning am Winzerhaus

Jetzt beginnen wir mit den schönen Details am Winzerhaus und in seiner direkten Umgebung. Die ehemalige Pergola haben wir anhand historischer Befunde wieder aufgebaut. Auch die Altanbrüstung, die in der letzten Bauphase eher robust ausgeführt wurde, konnten wir nach den Plänen des Architekten Hesse und anhand bauzeitlicher Befunde vor Ort rekonstruieren. Bei der Abnahme zeigte sich der Architekt Martin Pawlik sichtlich zufrieden.

Ein neuer Winzerhaus Zugang entsteht

Ein neuer, alter Zugang zum Winzerhaus entsteht. Im zurückliegenden Jahr hatten wir Spuren eines historischen Weges gefunden, der König Friedrich Wilhelm IV. direkt in die Teestube des Winzerhauses führte, als er auf einen Rollstuhl angewiesen war. Diesen Weg wollen wir erhalten und wieder nutzen. Nun laufen die schweißtreibenden Freilegungsarbeiten.

Wir haben ein neues Büro

Bis das Winzerhaus fertig ist, haben wir in der Friedrich-Engels-Straße 41 unser Büro. Für alle gut erreichbar und mit Parkplätzen mitten in der Stadt laufen hier alle Fäden zusammen. Ein Ort für die Besprechungen der Arbeitsgruppen, wenn es auf dem Winzerberg zu ungemütlich ist und die zentrale Stelle für alle Unterlagen vom Winzerberg (selbst wir produzieren Schriftstücke 😉)

Gruppe Grün pflanzt

Wie alle Jahre wieder heißt es die Beete vorzubereiten, Kräuter und essbare Blüten anzusäen und natürlich unsere Tomaten zu pflanzen. 24 unterschiedliche Tomatensorten sind es in diesem Jahr. Bei der anhaltenden Trockenheit reicht das wöchentliche Treffen der Gruppe nicht aus. Abends kommt noch ein Gießdienst auf den Berg, um alles zu wässern. Und schon jetzt warten alle auf die köstlichen Tomaten- Stullen zur Bachstunde, die nicht nur ein Genuss sind, sondern auch helfen, den Unterhalt des Berges zu finanzieren.
Die Gruppe „Reben“ schlägt sich derweilen durch einen wahren Dschungel in tropischer Hitze. Dass Reben Lianengewächse sind, kann jeder aus der Gruppe bestätigen. Deshalb wird der wöchentliche Treff der Gruppe genutzt, um auszubrechen, anzubinden und zu stutzen. Die neue Raupe kommt auch bereits zum Einsatz und erleichtert den Pflanzenschutz erheblich. Wenn dann noch die Rampe befahrbar ist, wird es ein Kinderspiel.
Hier muss es einmal eine Erwähnung von Achim Blocksdorf, unserm Winzerberg- Gärtner, geben. Als der Rasenmäher zur Reparatur und schlussendlich verschrottet werden musste, hat er unerschrocken die riesige Rasenfläche mit dem Trimmer gemäht – Chapeau!

Bäckerei Fahland unterstützt unsere Arbeit

Seit Beginn des Wiederaufbaus des Winzerbergs unterstützt die Bäckerei Fahland unsere Arbeit. Für die Arbeitseinsätze liefern sie Kaffee und Kuchen, und jetzt hatten sie noch eine neue, schöne Idee: Sie fertigen ein besonderes Weinstockbrot. Ein Teil des Erlöses kommt dem Berg zugute. Beim ersten Probebacken durften Mitglieder unseres Vereins mithelfen.

Vielen Dank an Frank Fahland für die Treue und Unterstützung!

Spezielle Führung eines Zeitzeugen

Was für einen Schatz durch unsere vielen ehrenamtlichen Helfern auf dem Winzerberg existiert, die aus ganz unterschiedlichen Berufs-, Lebens- und Erfahrungswelten kommen, hat Jörg Ahlfänger exemplarisch bewiesen.
Seine Großeltern lebten in der Winzerbergvilla. Aus dem eigenen Erleben und seinem historischen Interesse hat er für uns einen sehr persönlichen Vortrag angedeihen lassen. Herzlichen Dank!