Nach 100 Jahren Stillstand läuft der bergseitige Brunnen wieder
Es war ein langer Weg. Jedes Detail musste gelöst werden: das einzigartige Dach aus Asphalt, die fehlenden Akroterien, die desolaten vertikalen Lisenen, die Zinkgusskapitelle und die komplette Technik. Im Zusammenspiel der besten Handwerker der Stadt, allen voran die Babelsberger Firma Wieck und Gnad, aber auch mit großer Unterstützung der SPSG und ihrer Experten, konnten wir nun im Juni den Brunnen wieder in Betrieb nehmen. Wir sind der Meinung, dass es gerade auch die vielen kleinen Objekte sind, die eine Stadt liebenswert machen.
hochkarätiger Erfahrungsaustausch auf dem Berg
Unter der Leitung von Europa Nostra Deutschland, vertreten durch Dr. Uwe Koch, trafen sich mehrere Verbände, die in der Denkmalpflege aktiv sind, zu einem Erfahrungsaustausch. Da wir 2018 den Europa-Nostra-Preis erhalten haben, konnten sich die Beteiligten davon überzeugen, wie wir unseren Weg weiter beschritten haben. Wir danken für ihren Besuch bei uns.
Arbeitseinsatz mit Vielen
Obwohl es Sonntag war und es anfangs sogar noch regnete, kamen über 70 Ehrenamtliche, um uns auf dem Berg zu helfen. Durch die neue Erweiterung arbeiten wir nun auf einer Fläche von circa 13.800 m² – da haben wir Arbeit für jeden und freuen uns über jede Unterstützung. Bäcker Fahland übernahm wie immer die Versorgung im Anschluss. Vielen, vielen Dank an alle Beteiligten!
letzte Vorbereitungen für die BacchusStunde
Überall am Berg wird gewerkelt. Das seit zehn Jahren bestehende Provisorium der Pergolastützen wird durch unseren Bautrupp um Altmeister Werner Rose nun beseitigt. Die Fuger um Jörg Adolf sind im Finale der Reihe E und werden dort die Arbeiten in diesem Jahr abschließen. Die Elektro-Firma Gehre schließt den kompletten Brunnen elektrisch neu an; dafür werden Gräben ausgehoben und Schächte hergestellt.
Der Eingangsbereich zur Bacchuslaube erhält einen großen Fußabtreter. Gemeinsam mit unserem Vereinsmitglied Micha Siede haben wir eine Grundausstattung an Musikanlage angeschafft, ebenso eine kleine Bühne, sodass wir Musikern, die bei uns auftreten, die Technik stellen können.
Eine kleine Handwerkertruppe um Renate Kärsten hat sich zum Ziel gesetzt, die WC-Anlagen vollständig zu renovieren. Und aus alter Tradition wird nach der Arbeit gemeinsam gegessen und getrunken und sich am Geschaffenen erfreut.
Die BacchusStunde kann bald beginnen …
Juni 26 wir eröffnen die Bacchusstunde
Es geht wieder los: Ab dem 25. Juni sind unsere Tore jeden Donnerstag und Freitag von 17:00 bis 20:00 Uhr wieder geöffnet. Wir haben mehrere kleine Veränderungen vorgenommen, um die Abläufe zu optimieren. Gemäß unserem Motto „Ein Dritter macht Musik“ spielte zum Start die Gruppe Crested mit unserem Mitglied Michael Siede und seinen Freunden. Es war ein voller Erfolg. Vielen Dank dafür!
Besuch aus Polen zum Erfahrungsaustausch
Vom Ministerium der Finanzen wurden wir gebeten, einer Delegation aus der polnischen Stadt Kostrzyn die ehrenamtliche Arbeitsweise bei uns am Berg vorzustellen. Gerne führten wir die Vertreter aus Politik und Vereinen über den Berg.
Das Fest der Kulturerben in Potsdam
Jedes Jahr organisiert die Stadt gemeinsam mit der Denkmalpflege mit viel Mühe das Fest der Kulturerben. Dort zeigen die Ehrenamtlichen ihre Arbeit und kommen mit der Stadtspitze ins Gespräch. Vielen Dank an Christine Golla und Peter Räsch, die dies immer wieder organisieren.